Frühkindliche inklusive Bildung

DVD "Die Frauen und die Schulen von Reggio Emilia (Teil 2)"

Sie kennen die Reggio-Pädagogik als pädagogischen Ansatz. Aber kennen Sie auch die Geschichte und den Beitrag der Frauen? Entdecken Sie die faszinierende Entstehungsgeschichte der "Schulen der Kindheit". Seien Sie gespannt auf Zeitzeuginnen und auf ganz neue Einsichten: Von den selbstverwalteten "asili dell'infanzia" an bildet das Engagement der Frauen in Reggio Emilia den Ausgangspunkt für die Entstehung einer neuen Pädagogik. Der dreisprachige Film (deutsch/italienisch/englisch) von Prof. Dr. Sabine Lingenauber wird demnächst im projektverlag erscheinen. Er eignet sich für die Aus-, Fort- und Weiterbildung im deutsch-, englisch- und italienischsprachigen Raum. Den Film können Sie hier bestellen.

 Sehen Sie hier den Film-Clip "Die Frauen und die Schulen von Reggio Emilia"

 

Werbung für die DVDs

DVD "Vielfalt studiert! Kompetenzorientierte Prüfungsformate im Rahmen einer inklusiven Frühpädagogik"

Die DVD dokumentiert ein innovatives kompetenzorientiertes Prüfungsformat. Es wurde von Sabine Lingenauber für den berufsbegleitenden Studiengang „Frühkindliche inklusive Bildung“ an der Hochschule Fulda entwickelt und zusammen mit Andrea Sens erprobt.

Diese Art der Prüfungsgestaltung ist elementarer Bestandteil des didaktischen Konzepts des Studiengangs:

Alle Studierenden reflektieren vor der gesamten Studiengruppe und den Lehrenden ihre Kompetenzentwicklung im Rahmen der Theorie-Praxis-Projekte am Ende jedes Semesters und diskutieren diese mit den Kommilitonen und Kommilitoninnen. In diesen Präsentationsprüfungen zeigt sich der Erwerb inklusiver Kompetenzen in vielfältigen Formen. So wird der gesamten Studiengruppe  eine breite Spanne an Erkenntnismöglichkeiten eröffnet.

Nur die Notenbesprechung findet nach sämtlichen öffentlichen Präsentationsprüfungen am dritten Prüfungstag in Einzelgesprächen mit den beiden Lehrenden statt. In den Rückmeldungen werden die Kompetenzen und Entwicklungsmöglichkeiten jedes Studierenden explizit benannt.

Die DVD stellt in sechs Prüfungsausschnitten und drei Notenbesprechungen zentrale Aspekte der kompetenzorientierten Vorgehensweise exemplarisch dar.

Die Perspektive der Studierenden auf diese innovative Gestaltung der Präsentationsprüfungen wird einleitend sichtbar gemacht.

Hier finden Sie einen kurzen Hör-Eindruck von der DVD "Vielfalt studiert! Kompetenzorientierte Prüfungsformate im Rahmen einer inklusiven Frühpädagogik"

 

DVD "Inklusion im Dialog II. Reggio-Pädagogik in Europa"

Der berufsbegleitende Studiengang „Frühkindliche inklusive Bildung“ zeichnet sich durch die Wertschätzung von Vielfalt aus. Sabine Lingenauber hat gemeinsam mit Studentinnen das Projekt: „Vielfalt studiert!“ entwickelt. Es ist Ziel des Projektes, Interessierte mit Handicap für das Frühpädagogik-Studium und damit für die pädagogische Arbeit in Kindertageseinrichtungen zu gewinnen. Die hör-barrierefrei-gestaltete Tagung: „Reggio-Pädagogik in Europa“ ist Teil des Projektes.

Diese DVD dokumentiert erstmals in Deutschland die inklusive frühpädagogische Arbeit der kommunalen Kindertageseinrichtungen in der italienischen Stadt Reggio Emilia, die von den Referentinnen Ivana Soncini und Morena Giglioli vorgestellt wird.

Die Pädagoginnen der kommunalen Kindertageseinrichtungen Reggio Emilias engagieren sich seit den 70er Jahren für eine inklusive Pädagogik. Die Erfahrungen des Reggio-Emilia-Ansatzes geben somit für die Umsetzung einer Pädagogik der Vielfalt in deutschen Kindertageseinrichtungen zentrale Impulse.

In Reggio Emilia, der Stadt der hundert Sprachen, existiert ein umfangreiches, internationales Netzwerk. Es dient dem pädagogischen Austausch und wird von Reggio Children verwaltet. Schweden ist Teil dieses Netzwerkes. Die Reggio-Pädagogik wurde im schwedischen Bildungssystem in großem Umfang aufgegriffen. Die Umsetzung der Inklusion in Schweden beschreibt Anna Bernemyr am Beispiel einer von der Reggio-Pädagogik inspirierten Kindertageseinrichtung in Stockholm.

Hier finden Sie einen kurzen Hör-Eindruck von der DVD "Inklusion im Dialog II. Reggio-Pädagogik in Europa"

Mit einer großen Eröffnungstagung startete heute an der Hochschule Fulda ein ganz neues Fernstudienangebot „Frühkindliche inklusive Bildung“. Vizepräsident für Lehre und Studium der Hochschule, Prof. Dr. Christian Schrader begrüßte die neuen Studierenden und anwesenden Gäste, darunter in Vertretung von Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann Ministerialrat Reinhard Schinke vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst sowie die Dekanin des Fachbereichs Sozialwesen, Prof. Dr. Martina Ritter.

„Inklusion rückt die unterschiedlichen Bedürfnisse der Lernenden in den Mittelpunkt. Die Vielfalt der Kinder wird im berufsbegleitenden Studiengang „Frühkindliche inklusive Bildung“ als Chance verstanden, erläutert Studiengangsleiterin, Prof. Dr. Sabine Lingenauber die Leitidee des Studiengangs.

Die Teilhabe an hochwertiger Bildung soll allen Kindern unabhängig von besonderen Lernbedürfnissen (Behinderungen), sozialen und ökonomischen Voraussetzungen (Armut), Geschlecht und ethnischer Zugehörigkeit ermöglicht werden, so Lingenauber weiter. Inklusive Bildung erfordert in allen Modulen eine inhaltliche und strukturelle Anpassung.

Prof. Dr. Sabine Lingenauber stellte in einem Eröffnungsvortrag unter dem Titel "Inklusion von Anfang an!" Inhalte, Struktur und Ziele des Studiengangs vor. Anschließend führte Festrednerin Prof. Dr. Simone Seitz, Bremen, in ihrem Vortrag zum Thema "Inklusive frühkindliche Bildung - Eine Verpflichtung und eine Herausforderung" in zentrale Diskussionspunkte zum Thema Inklusion ein. Den Abschluss bildete ein Vortrag von Prof. Dr. Andrea Platte, Fulda, zur Frage "Willkommen?! - Inklusive Bildung von der Kindertageseinrichtung bis zur Hochschule".

Impressionen der Tagung können Sie hier einsehen.

 

Test

Das Gesamtkonzept und die Umsetzung des Studiengangs sind konsequent an der Leitidee der Inklusion orientiert. In 8 Semestern Regelstudienzeit befassen sich die Studierenden thematisch mit der Integrations-/Inklusionspädagogik. Mit der Erfahrung von Gemeinsamkeit in Verschiedenheit im frühen Kindesalter wird eine Basis für den respektvollen Umgang mit Heterogenität geschaffen. Ausgehend von diesem Grundgedanken, zielt der B. A. „Frühkindliche inklusive Bildung“ auf eine Gestaltung von Bildungsprozessen, die jedem Kind eine individuelle Kompetenz-Entfaltung ermöglichen. Bildungsprozesse werden von den Studierenden in ihren Praxisstellen also zum einen mit dem Ziel gestaltet, Chancengleichheit im Bildungssystem zu schaffen. Zum anderen wird einer Bildungsbenachteiligung, von der besonders Kinder mit Armutserfahrung, mit Migrationshintergrund und mit Behinderungen betroffen sind, entgegengewirkt.

Die neue Prüfungsordnung, gültig ab dem Wintersemester 22/23, können Sie hier herunterladen: Weiterlesen

Zielgruppen:

  • Erziehe*rinnen (Fachschule),
  • (Fach-)Abiturient*innen,
  • Quereinsteiger*innen und
  • Zweitstudierende.

Studium:

  • 30 Studienplätze pro Jahr,
  • 8 Semester Regelstudienzeit,
  • 8 Präsenzwochenenden (2- bis 3-tägig) pro Studienjahr und
  • 5 bis 6 Online-Module pro Studienjahr (Studienablaufplan).