Frühkindliche inklusive Bildung

 
   

Das bin ich:

Mein Name ist Carolin Kraatz. Ich wohne mit meinem Mann und unseren beiden Kindern in Westheim bei Hammelburg (Bayern). In meiner Freizeit bin ich mit Familie und Freunden vielseitig sportlich unterwegs, lese gerne und setze mich auf Reisen mit unbekannten Kulturen, Menschen und Sprachen auseinander.

Was ich bisher gemacht habe:

Im Jahr 2002 schloss ich meine Berufsausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin ab. Im Anschluss arbeitete ich 8 Monate als Au-Pair in England und besuchte dort ein College, um mich sprachlich weiterzubilden.

Es folgten 7 Jahre in einer integrativen Kindertageseinrichtung bei München. Die dortige Kooperation mit dem pädagogischen Personal, den therapeutischen Fachkräften, den Kindern und deren Familien prägte früh meine berufliche Haltung zu Inklusion und Bildungsgerechtigkeit.

Während der Elternzeit erwarb ich die pädagogische Zusatzqualifikation „Professionell arbeiten mit Kindern von 0-3 Jahren“, um die in der Ausbildung eher spärlich gewonnen Kenntnisse bezüglich der Bildung und Betreuung von Krippenkindern zu vertiefen und zu erweitern.

Aus beruflichen Gründen zogen wir nach Unterfranken, wo ich seit April 2010 in einer anerkannten reggio-orientierten Kindertageseinrichtung als Erzieherin arbeite. Zudem halte ich seit 2012 Seminare und Teamcoachings zu ausgewählten Themenbereichen (Reggio-Ansatz, Projektarbeit, offene Arbeit, Material- und Raumgestaltung, Beobachtung und Dokumentation von Bildungsprozessen).

Im Jahr 2014 schloss ich die Zusatzqualifikation „Fachkraft für eine von Reggio inspirierte Kultur des Lernens“ erfolgreich ab. Von Grund auf neugierig und wissensdurstig war ich auf der Suche nach anschlussfähiger beruflicher Weiterentwicklung, als ich vom Studiengang „Frühkindliche inklusive Bildung“ an der Hochschule Fulda erfahren habe – was sofort mein Interesse geweckt hat.

Warum ich BiB studiert habe:

Dieser Studiengang vereinte für mich sämtliche Kriterien beruflicher Weiterqualifizierung mit einer spannenden Ausrichtung: „Inklusion“. Es wurde mir ermöglicht an sämtliche bislang erworbene theoretische Fachkenntnisse und Praxiserfahrungen (im Rahmen meiner Aus- und Weiterbildungen) anzuknüpfen und diese weiterzuentwickeln und zu professionalisieren. Durch die berufsbegleitende Ausrichtung war es machbar und erwünscht sich fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse zu erarbeiten und diese parallel in der Praxis zu erproben und anzuwenden. Eine wertvolle Möglichkeit für individuelles Erfahrungslernen und Perspektiverweiterung. Zudem stellten die berufsintegrierenden Modalitäten eine finanzielle und organisatorische Chance dar, Familie, Beruf und Studium optimal zu vereinen. Besonderen Rückhalt gab mir die heterogen zusammengesetzte Studiengruppe – ein unsagbarer Schatz an Erfahrungen, inklusionsorientierter Haltungen und Kompetenzen – die Stütze und Inspiration in einem darstellte. Definitiv hat dieser Studiengang nicht nur zu meiner beruflichen, sondern auch zu meiner persönlichen Weiterentwicklung beigetragen.