Frühkindliche inklusive Bildung

Anna Weller sw  
   

Das bin ich:

 Mein Name ist Anna Weller, ich bin 26 Jahre alt und komme aus Bebra. Ich verbringe meine Freizeit am liebsten mit sportlichen Aktivitäten. Ich spiele Fußball in einer Damenmannschaft, fahre gerne Fahrrad und nutze jede Gelegenheit, um Zeit in den Bergen zu verbringen.

Was ich bisher gemacht habe:

 Zunächst habe ich nach dem Abitur in Frankreich als Au Pair gearbeitet. Im Anschluss daran habe ich mich für ein Lehramtstudium mit den Fächern Französisch und Geschichte entschieden. Die Begeisterung für die Fächer und die Perspektive mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten trieb mich an lange am Ball zu bleiben. Im Rahmen meines Studiums habe ich viel über Chancengleichheit, Heterogenität und Inklusion gehört, gesprochen und nachgedacht.

Mit zunehmender Erfahrung in Bezug auf mein Studium und das Arbeitsfeld wurde mir klar, dass ich nicht als Lehrerin arbeiten wollte. Zu viele Bedingungen und Gegebenheiten im Berufsalltag und im Schulsystem erschienen mir unvereinbar mit den Inhalten meines Studiums und den (pädagogischen) Überzeugungen, die ich im Verlauf dieser Zeit gewinnen konnte. Mit dem BiB-Studiengang eröffnete sich dann eine Alternative für mich…

Warum ich BiB studiere:

…denn die Idee der Inklusion ist für mich keine Nebensache, die man „mal eben“ in den (Schul-) Alltag einpasst, sondern eine Überzeugung, die von großer Bedeutung ist, wenn man den Anspruch hat Kinder zu bilden, zu erziehen und dabei versucht jedem Kind bestmöglich gerecht zu werden. Das ist einer der Gründe, weshalb ich mich für den Studiengang entschieden habe!

Bei meinem Gegenstand habe ich einen Zweig mit Zieräpfeln gewählt. Er soll meine Liebe zur Natur repräsentieren und die Tatsache, dass ich draußen, insbesondere beim Wandern und Bergsteigen, immer wieder eine Gelegenheit finde mich zu erden und auf das Wesentliche zu fokussieren. Und genau dieses Gefühl schafft auch die Arbeit mit Kindern bei mir zu vermitteln. Ihre unverfälschte Sicht auf die Welt, ihre Natürlichkeit und ihre Begeisterung machen die Arbeit mit ihnen zu etwas Besonderem. Dies ist ein weiterer Grund, weshalb ich jetzt in Fulda studiere!

Und es gibt noch viele weitere… Es ist spannend, dass der Bachelor-Abschluss viele Möglichkeiten bietet, sei es ein Masterstudium im Anschluss oder der Einstig in ein breit gefächertes Berufsfeld. Zudem bietet das Studium eine tolle Gelegenheit praktische Erfahrungen mit vielfältigen theoretischen Inhalten zu kombinieren und nicht zuletzt auch die Chance Inklusion „zu leben“.