Frühkindliche inklusive Bildung

Bonnie Ziegler sw  
   

Das bin ich:

Ich heiße Bonnie Ziegler, bin 29 Jahre alt und lebe in Groß-Umstadt. In meiner Freizeit bin ich sehr gerne in der Natur unterwegs, vertreibe mir die Zeit mit gärtnern, bin auf vielfältige Weise kreativ tätig und verbringe am Liebsten Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden.

Was ich bisher gemacht habe:

Nach der Realschule habe ich ein mehrwöchiges Praktikum in einer Betreuenden Grundschule gemacht, was mein Interesse an der Arbeit mit Kindern geweckt hat. Nachdem ich dann noch ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer Kindertagesstätte absolviert hatte, war für mich klar, dass ich diesen Weg weitergehen möchte.

Nach der Ausbildung zur Sozialassistentin war ich zwei Jahre in einer kirchlichen Kita tätig. Um selbstbestimmter arbeiten zu können habe ich anschließend die verkürzte Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin abgeschlossen. Danach habe ich bei einer Elterninitiative gearbeitet.

Meine Naturverbundenheit und die Neugier auf andere pädagogische Ansätze haben mich dazu gebracht in einen Waldkindergarten zu wechseln und eine Weiterbildung zur Facherzieherin für Natur- und Waldpädagogik zu machen. Seit Beginn des Studiums bin ich in einer privaten Kita tätig, in der ich mich sehr wohl fühle.

Warum ich BiB studiere:

Das Studium ist für mich die Chance mich selbst und meine Fähigkeiten als Erzieherin weiterzuentwickeln. Ich bin nun einige Jahre im pädagogischen Bereich tätig und durfte viele Kinder mit ihren vielfältigen Lebenswelten kennenlernen. Daraus habe ich gelernt, dass jedes Kind ganz individuelle Bedürfnisse hat, die wahrgenommen werden wollen. Um den Bedürfnissen aller Kinder gerecht zu werden, also um inklusiv arbeiten zu können, ist es für mich wichtig, neue Ansätze und Sichtweisen kennenzulernen, Ideen zu entwickeln als auch in eine kritische Auseinandersetzung mit dem zu gehen, was ich bereits weiß und kann.

Die frühkindliche Pädagogik bietet die unglaubliche Chance Kindern alles mitzugeben, was sie ihr Leben lang brauchen werden und was auch sie als Menschen ausmachen wird. Menschlichkeit, Selbstbestimmung, Gleichberechtigung, Authentizität, Offenheit und Wertschätzung anderen gegenüber, eine daraus entstehende inklusive Haltung können wir als Fachkräfte und Vorbilder mit den Kindern gemeinsam wachsen lassen. Das Studium ist mein Weg um dies noch besser im beruflichen Alltag umsetzen zu können. Dazu passt sehr gut, dass dieser Studiengang wissenschaftliches, theoretisches Wissen und die Praxis, die direkte Arbeit mit den Kindern vereinbart.