Frühkindliche inklusive Bildung

Miriam Pampus sw  
   

Das bin ich:

Nachdem ich den größten Teil meiner Kindheit in Indonesien verbrachte, beendete ich meine Schulzeit und mein Biologiestudium in Frankfurt am Main und lebe heute mit meinem Mann, unserer neunjährigen Tochter und einem Pony in Schöneck im Main-Kinzig-Kreis.

Schon immer fesseln mich Pflanzen und Tiere. Ich muss sie bestaunen, erforschen, malen, töpfern, oder filzen so wie Ardi, das Erdferkel auf meinem Portraitbild. Die meisten Menschen finden Erdferkel hässlich, wenn sie sie überhaupt kennen. Als letzte Vertreter einer ansonsten ausgestorbenen, urtümlichen Gruppe, gehören sie zu den außergewöhnlichsten Tieren des Planeten. In meiner kleinen Familie ist Ardi eine Persönlichkeit, erzählt Geschichten und wird geliebt, weil er besonders ist.

Was ich bisher gemacht habe:

Während meines Studiums, für mein Diplom und meine Dissertation war ich viele Jahre im Wald auf Datenfang – und auf Vogelfang. Denn mein besonderes Interesse galt den Meisen und ihrem Sozialverhalten. Schließlich ließ ich die Meisenforschung hinter mir und arbeitete fortan freiberuflich in den pädagogischen Abteilungen des Zoos Frankfurt, des Senckenberg Naturmuseums Frankfurt und für weitere Auftraggeber.

Um meine künstlerische Seite zu nähren, absolvierte ich ein Fernstudium der Botanischen Malerei der Society of Botanical Art in London und erweiterte meine pädagogische Arbeit um Kunstkurse, vor allem für Kinder. Nun sitze ich wieder im Wald, mit einer Waldkindergartengruppe, und erlebe ihn als Raum zum Lernen und Wachsen.

Warum ich BiB studiere:

Ich möchte dauerhaft mit jüngeren Kindern arbeiten und brauche dazu fundiertes pädagogisches Wissen und den Status einer Fachkraft. Als Mutter habe ich den Eindruck gewonnen, dass man in der Bildung von Kindern noch Vieles besser machen kann. Dies möchte ich angehen und könnte mir sogar vorstellen, eine eigene Bildungseinrichtung zu gründen.

An BiB begeistert mich, dass alle Theorie jede Woche auf die Praxis trifft. Das macht Lernen lebendig. Besonders beeindruckt bin ich von meinen Kommilitoninnen und Kommilitonen. Viele von ihnen sind bereits erfahrene Pädagoginnen und Pädagogen mit besonderen Kenntnissen und Qualifikationen, wollen aber immer noch mehr lernen, um für die Kinder noch mehr zu erreichen. Alle sind engagiert bei der Sache und jedes Gespräch ist eine Bereicherung.