Frühkindliche inklusive Bildung

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Das bin ich:

Mein Name ist Elisa Vogt, ich bin 1994 geboren und lebe zusammen mit meinem Partner und unseren beiden Landschildkröten in Haimbach, einem Vorort von Fulda. 

Was ich bisher gemacht habe:

Nachdem ich als Erzieherin ein paar Jahre wertvolle Berufserfahrungen gesammelt habe, fand ich im Studiengang „Frühkindliche inklusive Bildung“ den richtigen Ort, um mein Wissen zu erweitern und gleichzeitig weiter praktische Erfahrungen mit Kindern zu machen. 

Während den vier Jahren als Studentin habe ich zusätzlich zur beruflichen Praxis auch als „Studentische Hilfskraft“ im administrativen Bereich der Hochschule viel hinzulernen dürfen.

2017 begann ich mein Studium mit der Idee, später eine Kombination aus der Tätigkeit in einer Kindertageseinrichtung und zeitgleich der Lehre in der ErzieherInnenausbildung auszuüben, um in die Ausbildung viele fachpraktische und aktuelle Beispiele einbringen zu können, mein Wissen weiterzugeben und aktuell zu halten. Diesem Wunsch, an einer ErzieherInnenfachschule zu unterrichten, bin ich nachgegangen und arbeite mich, dank des Studiums, aktuell in das neue Tätigkeitsfeld als Fachlehrerin ein.  

Warum ich BiB studiert habe:

Frühkindliche inklusive Bildung  studierte ich, um zu lernen, wie ich Kindern, die schwierige Startbedingungen in ihrem Leben haben helfen kann, trotzdem einen guten Lebensweg zu gehen. Durch verschiedene Praktika und eigene Erfahrungen habe ich schon oft das aktuelle Bildungssystem hinterfragt, welches vielen Schülern Chancen nimmt, selektiert und ausgrenzt. Ich ärgere mich und finde es persönlich sehr traurig und erschreckend, wenn Schüler eine „Talfahrt“ ihres Selbstwertgefühls erleben, und sie die Lebensfreude verlieren, da sie dem immer stärker werdenden Leistungsdruck der Bildungseinrichtungen und unserer Gesellschaft nicht standhalten können.  Dies widerspricht meiner persönlichen Sicht auf das Kind, indem ich jedes Kind als etwas Besonderes sehe.

Jeder ist anders, wunderbar, einzigartig und sollte mehr mit sich selbst und seinen individuellen Fortschritten verglichen werden.

Um diesen Umgang mit Heterogenität zu erlernen,  fand ich es sehr wertvoll, dass im Studium alle Module unter einem inklusiven Blickwinkel betrachtet wurden. Es begeisterte mich Antworten auf viele dieser Ungerechtigkeiten und andere Fragen zu finden, um diesen entgegenwirken zu können und nun auch  andere Menschen mit der Einstellung  „Vielfalt als Bereicherung anzunehmen“, anstecken zu können.