Frühkindliche inklusive Bildung

Ja, gemäß § 1 Abs. 1 Nr. 4 der Verordnung über den Zugang beruflich Qualifizierter zu den Hochschulen im Lande Hessen (bQ-VO) besitzen Personen mit einem Abschluss einer Fachschule entsprechend der Rahmenvereinbarung über Fachschulen eine allgemeine Hochschulzugangsberechtigung (HZB) (vgl. Beschluss der KMK v. 07.11.2002 i. d. F. v. 19.05.2017).

Für Hessen ist die Ausbildung in der Verordnung über die Ausbildung und die Prüfungen an den Fachschulen für Sozialwesen vom 23. Juli 2013 geregelt. Gemäß § 2 Abs. 1 dieser Verordnung gliedert sich die Ausbildung in einen zweijährigen überwiegend fachtheoretischen Teil (erster und zweiter Ausbildungsabschnitt) sowie ein sich daran anschließendes Berufspraktikum (methodischer Teil, dritter Ausbildungsabschnitt). Die Ausbildung ist erst mit erfolgreicher Absolvierung des dritten Ausbildungsabschnitts abgeschlossen. Die Absolventinnen und Absolventen erhalten nach dem zweiten Ausbildungsabschnitt ein Abschlusszeugnis über den theoretischen Teil der Ausbildung. Damit ist die gesamte Ausbildung jedoch noch nicht abgeschlossen; dies ist erst der Fall, wenn der methodische Teil ebenfalls abgeleistet und die Prüfung bestanden wurde. Da der dritte Ausbildungsabschnitt nicht benotet wird, kann für die Zugangsberechtigung die Note des Abschlusszeugnisses über den theoretischen Teil der Ausbildung herangezogen werden.