Frühkindliche inklusive Bildung

Ja, gemäß § 2 Abs. 1 Nr. 4 der Verordnung über den Zugang beruflich
Qualifizierter zu den Hochschulen im Lande Hessen (bQ-VO) besitzen
Personen mit einem Abschluss einer Fachschule entsprechend der
Rahmenvereinbarung über Fachschulen (Beschluss der KMK v. 07.11.2002 i.
d. F. v. 25.06.2015 in der jeweils geltenden Fassung; jetzt: 02.06.2016)
eine allgemeine HZB.

Für Hessen ist die Ausbildung in der Verordnung
über die Ausbildung und die Prüfungen an den Fachschulen für
Sozialwesen vom 23. Juli 2013 geregelt. Gemäß § 1 Abs. 1
dieser Verordnung gliedert sich die Ausbildung in einen zweijährigen
überwiegend fachtheoretischen Teil (erster und zweiter
Ausbildungsabschnitt) sowie ein sich daran anschließendes
Berufspraktikum (methodischer Teil, dritter Ausbildungsabschnitt). Die
Ausbildung ist erst mit erfolgreicher Absolvierung des dritten
Ausbildungsabschnitts abgeschlossen. Die Absolventinnen und Absolventen
erhalten nach dem zweiten Ausbildungsabschnitt ein Abschlusszeugnis über
den theoretischen Teil der Ausbildung. Damit ist die gesamte Ausbildung
jedoch noch nicht abgeschlossen; dies ist erst der Fall, wenn der
methodische Teil ebenfalls abgeleistet und die Prüfung bestanden wurde.

Da der dritte Ausbildungsabschnitt nicht benotet wird, kann für die Zugangsberechtigung die Note des Abschlusszeugnisses über den theoretischen Teil der Ausbildung
herangezogen werden.