Frühkindliche inklusive Bildung

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Das bin ich:

Mein Name ist Manuela Höhler, ich bin 36, verheiratet, habe 3 Kinder (9, 7, 3 Jahre) und wohne im grünen Herzen Deutschlands, Thüringen.

Ich mag die Natur, weil sie uns und unseren Kindern so viel mehr gibt, als man auf den ersten Blick sehen kann. Egal welches Wetter, wir sind draußen und spüren sie. Wenn du einmal unter freiem Himmel afrikanische Trommeln erlebt hast, weißt du welche Kraft Natur und Musik zusammen dir geben können.

Mein Symbol ist das Saxophon als Zeichen für Musik. Denn Musik verbindet die Menschen und öffnet die Herzen. Es ist schön Kindern durch Musik ein Leuchten in die Augen zu zaubern, sie frei tanzen und lachen zu sehen, ihre Begabung zu entdecken und zu fördern.

Was ich bisher gemacht habe:

Nach meiner Diplomarbeit im wunderschönen Irland habe ich verschiedene Stationen durchlaufen: in der Qualitätssicherung (Saarland), als wissenschaftliche Mitarbeiterin sowie Innendienst für Fine Chemicals zuständig für Nord-und Westeuropa u.a. (Bayern).

Wir gründeten eine eigene Familie und ich habe mir meinen Traum Saxophon zu lernen erfüllt. Zur gleichen Zeit habe ich meine Ausbildung und Erfahrung als Tagesmutter gemacht. Inspiriert von Waldkindergarten und Reggio-Einrichtung versuche ich unsere Kinder nach dem schwedischen Vorbild  zu begleiten.

Der Wiedereinstig ins Berufsleben begann in einem Pharma-Labor und führte schließlich zurück in die Heimat in einen Feinkostbetrieb. Ich lernte Flüchtlingsfamilien kennen und war so enttäuscht und wütend, welche Chancen diese Kinder (nicht) haben. So engagiere mich trotz meiner großen Familie und Beruf ehrenamtlich für sie.

Da die Marktsituation sich im Lebensmittelbereich nun recht schwierig gestaltet und ich auch nicht wirklich richtig glücklich war, wollte ich eine neue, ganz andere Herausforderung wagen. Es sollte sich eine total neue Tür für mich öffnen…

Warum ich BiB studiere:

Ich wollte unbedingt, wenn ich nochmal einen Wechsel wage, nur etwas mit Kindern machen…

Durch meine Familie und Freunde habe ich bereits engeren Kontakt mit behinderten Kindern (Autismus, Prader-Willi) und möchte hier im Studium meine Erfahrungen austauschen und vertiefen. Die Integration und Gleichberechtigung aller Kinder in Abhängigkeit ihrer Bedürfnisse liegen mir besonders am Herzen, sowie Ihre individuelle Förderung für ein unabhängiges, wenn möglich selbständiges Leben.

Für diesen neuen, gewagten Schritt war mir wichtig, Arbeit/Ausbildung und Familie in Einklang zu bringen. Eine Vollzeitausbildung schloss ich daher für mich aus. Ich stieß auf diesen dualen Studiengang, und fand einen Praktikumsplatz in einer integrativen und naturverbundenen Grundschule, in der ich mein künstlerisches und musikalisches Talent einbringen kann. Ich bereue nicht diese neue Herausforderung angenommen zu haben und mich für die Chancengleichheit der Kinder einsetzen zu können.

Mein Motto für die Kinder ist: „Hilf mir es selbst zu tun“