Frühkindliche inklusive Bildung

Elisa u Glockenspiel sw www  
   

Das bin ich:

Mein Name ist Elisa Schmidt, ich bin 23 Jahre alt und lebe direkt in Fulda, wo ich auch aufgewachsen bin. 

Zu meinen liebsten Hobbys zählt das Singen im Domchor seit meiner frühen Kindheit, Nähen und Fotografieren. Ansonsten findet man mich am liebsten draußen in der Natur, beim Fahrradfahren oder dem Treffen mit Freunden.

Was ich bisher gemacht habe:

Nach meiner Ausbildung zur Sozialassistentin an der Marienschule in Fulda stellte sich mir die Frage, was ich aufbauend damit mache. Ich entschloss mich zu diesem Zeitpunkt gegen die Ausbildung zum Heilerziehungspfleger und für die Erzieherausbildung, um mir ein breiteres Berufsfeld offen zu halten.

2015 beendete ich diese mit der Zusatzqualifikation der Fachhochschulreife und mir war klar, dass ich mich im Pädagogischen Bereich weiter spezialisieren wollte. Nach einem dreimonatigen Einblick in ein Lehramtsstudium für Sonderpädagogik merkte ich, dass ich zunächst praktische Erfahrungen in meinem gelernten und lieb gewonnenen Berufsfeld als Erzieherin sammeln wollte.  Also arbeitete ich von da an 1 ½ Jahre Vollzeit in einer Kinderkrippe, bis ich von dem Studiengang an der Hochschule in Fulda erfuhr.  Da mich der Studiengang mit seinen Inhalten und Schwerpunkten sehr ansprach,  habe ich mich 2017 darauf beworben und  mich sehr über die anschließende Zulassung gefreut.

Das duale Lernsystem finde ich die für mich optimale Lösung, um mein Wissen zu erweitern und gleichzeitig praktische Erfahrungen zu sammeln.

Warum ich BiB studiere:

Frühkindliche inklusive Bildung  studiere ich, um zu lernen, wie ich Kindern, die schwierige Startbedingungen in ihrem Leben haben helfen kann, trotzdem einen guten Lebensweg zu gehen.  Durch verschiedene Praktika und eigene Erfahrungen habe ich schon oft das aktuelle Bildungssystem hinterfragt, welches vielen Schülern Chancen nimmt, selektiert und ausgrenzt. Ich ärgere mich und finde es persönlich sehr traurig und erschreckend, wenn Schüler eine Talfahrt ihres Selbstwertgefühls erleben und sie die Lebensfreude verlieren, da sie dem immer stärker werdenden Leistungsdruck der Bildungseinrichtungen und unserer Gesellschaft nicht standhalten können.  Dies korreliert nicht mit meiner persönlichen Sicht auf das Kind, das jedes Kind etwas Besonderes ist.

Jeder ist anders, wunderbar und einzigartig.

Ich hoffe im Studium Antworten auf viele dieser Ungerechtigkeiten zu finden, um diesen entgegenwirken zu können und auch  andere Menschen mit der Einstellung  „Vielfalt als Bereicherung anzunehmen“ anstecken zu können.